Jagdschule Schlachter

Geschult werden alle 6 prüfungsrelevanten Themengebiete. Dies geschieht sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Im eigenen Revier mit Jagdhütte werden die praxisrelevanten Themen unterrichtet. Die Inhalte und Dauer unterscheiden sich NICHT bei den verschiedenen Kursformen!

Die Inhalte:

  • Tierarten, Wildbiologie, Wildhege
  • Jagdbetrieb, Wildschadensverhütung, Land- und Waldbau, Führung von Jagdhunden
  • Waffenrecht, Waffentechnik, Umgang mit Waffen und Munition
  • Behandlung des erlegten Wildes
  • Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets
  • Jagdrecht
  • Tierschutz- sowie Naturschutz- und Landschaftspflegerecht
  • Bau jagdlicher Einrichtungen
  • Teilnahme an Einzel- und Gesellschaftsjagden
  • jagdliches Brauchtum
  • Waffenhandhabung
  • Schießausbildung
Anmeldung oder Informationsmaterial 

Die Prüfung

Die schriftlichen und mündlichen Prüfungsfächer sind:                                                   Fragenkataloge zum downloaden

  1. Wildtierkunde
  2. Jagdbetrieb
  3. Waffen
  4. Wildbrethygiene
  5. Jagdrecht
  6. Naturschutz

Für jedes Sachgebiet wird eine Durchschnittsnote als arithmetisches Mittel aus den in der schriftlichen und der mündlich-praktischen Prüfung erzielten Noten ermittelt (Sachgebietsnote). Die schriftliche und die mündlich-praktische Prüfung gelten als bestanden, wenn in jedem Sachgebiet mindestens die Sachgebietsnote 4,0 erreicht worden ist (10 von 20 Punkten).

Die Schießprüfung besteht aus folgenden Teilen:

  1. vier Kugelschüsse auf den Rehbock, stehend angestrichen (100 m)
  2. drei Kugelschüsse auf den stehenden Überläufer sitzend aufgelegt (100 m)
  3. drei Kugelschüsse auf den flüchtigen Überläufer (50 bis 60 m)
  4. 10 Kippahsen
  5. fünf Schuss mit der Kurzwaffe auf die Scheibe (7m min. 4 Treffer)

Die Schießprüfung ist bestanden wenn in den Disziplinen 1. bis 3. zusammen mindestens 60 Ringe und bei 4. mindestens 6 Hasen getroffen wurden.